Massivholzmöbel

Massivholzmöbel: einzigartig und extrem robust

Es wirkt unglaublich harmonisch (auf manch einen sogar beruhigend), natürlich und ist extrem robust. Massivholz überzeugt auf der ganzen Linie und hält – nach einer längeren Auszeit – wieder Einzug in deutsche Haushalte: Massivholz. Das lebendige Material, welchem sich schon unsere Vorfahren über Jahrhunderte hinweg für Hausbau und Einrichtung bedienten, versprüht einen ganz außergewöhnlichen Charme und überzeugt zudem durch eine unvergleichliche Haptik. Nicht nur Naturliebhaber freuen sich über moderne Betten, Tische oder Schränke aus echtem Massivholz, bei denen jedes Stück ein echtes Unikat ist.

Doch wie erkennt man ein echtes Massivholzmöbelstück? Die Vielzahl an Imitaten macht es dem Laien sehr schwer, ein echtes von einem nachgemachten Stück Holz zu unterscheiden. Hinzu kommen Furniere und weitere "Schummeleien", ein günstiges Möbel wie ein edles Massivholzmöbel wirken zu lassen. Für den einen oder anderen spielt dies - auch aufgrund höheren Preises für ein echtes Holz - nicht eine so große Rolle, für eingeschworene Holzliebhaber ist eine Holzimitation jedoch ein absolutes NoGo.

Die sicherste Möglichkeit, ein Stücke echtes Massivholz zu identifizieren ist, die Kanten und Stirnflächen des angepriesenen Möbelstückes aus Massivholz einmal genauer zu betrachten. Kommt hier Stirnholz (Querschnitt des Holzstückes, an dem z.B. Jahresringe oder Poren sichtbar sind) zum Einsatz, ist mit großer Wahrscheinlichkeit von einem echten Stück auszugehen. Auch das Verkaufsumfeld sowie der Preis können brauchbare Indikatoren sein.

 

Massives Holz, leichte Pflege

Massivholzmöbel zeichnen sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen äußere Einflüsse und einen leichten Pflegekomfort aus. So lassen sich prima instand halten und nach Jahren in Betrieb, wenn die ersten Abnutzungsspuren doch langsam sichtbar werden, unkompliziert wieder auf Zack bringen.

Mit Möbelpolituren oder Wachsen kann man die schicken Möbel – je nach Beschaffenheit – kinderleicht ausbessern und ihnen eine Verjüngungskur verpassen. Mit Schleifpapier beziehungsweise einem feuchten Bauwolllappen und einem Bügeleisen, lassen sich zudem kleine Macken im Nu entfernen. Der feuchte Lappen wird auf die Delle gelegt und mit einem Bügeleisen auf niedriger Stufe vorsichtig gedämpft. Dabei können sich die eingedrückten Fasern wieder aufrichten und die Delle verschwindet langsam. Vorsicht sei allerdings bei beschichteten Möbelstücken geboten. Hier erzeugt der Trick mit Bügeleisen und Schliefpapier nur eines: noch größere Schäden.

Holzarten für Massivholzmöbel im Überblick:

 

Eiche

Eiche - der „deutsche Baum". Das Holz der Eiche ist mittelhart, ringporig sowie stark strukturiert. Die Farbe des Splintholzes ist hell- bis rötlichgrau, das Kernholz dagegen graubraun bis hellrötlichbraun. Es besitzt eine ausgezeichnete Festigkeit und einen hohen Abnutzungswiderstand.

Wildeiche

Um den natürlichen Charakter eines Holzmöbels optimal zu unterstreichen, greifen Hersteller hochwertiger Massivholzmöbel gerne zum Holz der Wildeiche. Ein Markenzeichen der Wildeiche sind die (meist) deutlich sichtbaren Äste und Astansätze.

Birke

Für Zartbeseiteten: Birkenholz ist fein strukturiert, fast weiß und wird für die europäische Möbelverarbeitung oft aus nordeuropäischen Ländern importiert. Das Holz erinnert vom Gewicht stark an das der Eiche, wirkt aber meist leichter und feiner.

Buche

Buchenholz ist leicht rötlich, wobei die Rotfärbung durch das Dämpfen des Holzes verstärkt wird. Das Holz ist sehr hart, druckfest, schwer und von einer Textur mit kaum sichtbarer Pore. Mit rund 250 bekannten Verwendungsgebieten ist die Buche die am vielseitigsten gebrauchte Holzart unter den heimischen Hölzern.

Kernbuche

Die Buche ist ein Baum mit meist hellem Kern, gelegentlich mit unregelmäßiger Farbkernbildung. Ein außergewöhnlich schönes Holzbild zeichnen Farbabweichungen der Kernbuche. Bestimmte chemische Prozesse in der Natur können hier am lebenden Baum Kernverfärbungen auslösen, die später dem Betrachter als faszinierende Wechselspiele zwischen hellen und tiefroten bis braunen Schattierungen erscheinen.
 

Erle

Das hell- bis rotbraune, feinporige und wenig harte Holz mit dezenter Maserung lässt sich schnell trocknen und danach ausgezeichnet bearbeiten. Die europäische Erle wächst in Nordeuropa meist in Wassernähe.

Esche

Der Splint der Esche ist breit und sieht gelblich- bis rötlichweiß aus, der Kern hingegen ist glänzend hellbraun. Das recht harte Holz der Esche hat einen hohen Abnutzungswiderstand, die Oberflächenbehandlung ist problemlos, es ist gut zu polieren und zu beizen.

Kernesche

Der hellbraune Kern des Escheholzes ist weniger ausgeprägt als zum Beispiel bei der Kernbuche oder Kernnussbaum. Durch individuelle „Anfertigung” bei der Oberflächenveredelung mit Ölen, Wachsen oder Lacken kann der typische „Kerneffekt” ausdrucksvoll gesteigert werden.

Kirschbaum

Möbel aus dunklem Kirschbaumholz wirken meist besonders edel und versprühen - besonders hochglanzpoliert - einen ganz besonderen Charme. Kirschbaumholz ist mittelschwer, ziemlich hart und hat gute Festigkeits- und Elastizitätseigenschaften. Auch läßt sich das Holz recht gut biegen.

Eine Auswahl unserer schönen Massivholzmöbel:

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